Die Zeit hat der Klinker Dorfkirche viele Veränderungen gebracht. Ursprünglich, noch in spätromanischer Zeit, ist die Kirche viel kleiner, das heißt kürzer und auch niedriger gewesen. An der Westseite hat es statt eines Turmes nur einen Glockengiebel gegeben. Die kapellenartige Kirche entsprach der damaligen Größe der Dorfgemeinde. Durch einen nicht datierbaren Umbau wurde diese Kapelle in Richtung Osten durch einen raumverbreitenden Anbau verlängert, um ca. 80 cm erhöht und mit einem halbrunden Schluss in apsidialer Manier geschlossen. Der Fachwerkturm trägt eine Wetterfahne mit der Jahreszahl 1838, es scheint das Jahr seiner Errichtung zu sein. Die heutige Fenstersituation ist durch den auslaufenden Barock geprägt, die Okuli an der Nordseite des Kernbaus sind im Jahre 1899 an Stelle romanischer Fenster eingebrochen worden. Das Innere präsentiert sich mit seiner späten Jugendstilmalerei und den Ergebnissen der Instandsetzung in den Jahren des 1. Weltkrieges. Anzumerken ist, dass in dieser Kirche Hennigs von Treffenfeld getauft wurde.
Terminabstimmung zur Besichtigung über Pfarramt Lindstedt