Die dreiteilige Dorfkirche befindet sich auf dem südlich des Dorfes gelegenen Friedhof, der durch ein Backsteintor aus dem frühen 16. Jahrhundert betreten wird.
Das sorgfältig ausgeführte Mauerwerk zeigt eine auffallende Fugenritzung. Langhaus und Westwerk sind im Inneren durch einen breitausladenden gotischen Bogen verbunden. Das Westwerk bedurfte im 19. Jahrhundert eines Stützpfeilers, da der Gewölbedruck der doppelt übereinander gelegenen Findlingstonnen zu Rissbildungen und einer drohenden Abdriftung führte. Das fast quadratische Langhaus und der Chor zeigen an der Nordseite, dem Dorfe zugelegen, die ursprünglichen romanischen Zugänge. Die Fenster erfuhren Veränderungen, lediglich das Fenster im Ostgiebel des Chores ist ursprünglich. Im Inneren bewirkt der Chorraum mit seinem kuppelförmigen Kreuzgratgewölbe aus Findlingen einen besonderen Eindruck auf den Betrachter.
Terminabstimmung zur Besichtigung über das Pfarramt Bismark / Pfr. Martin Schuler, Telefon 039089 / 2188