Das Portalselbst wurde hier erst 1853 eingefügt. Die dreiteilige Kirche, bestehendaus Turm, Langhaus und Chor, erfuhr verschiedene architektonische Veränderungen. Im Jahr des Umbaus von 1853 wurden die Dächer von Langhausund Chor flacher gesetzt, der ursprüngliche steile Dachanstieg ist an der Ostseite des Turmes noch gut zu erkennen. Auch die beiden ursprünglichen Portale an der Nord- und Südseite des Langhauses wurden vermauert, während die Pfarrtür auf der Nordseite des Chores mit ihrem abgestuften Gewände erhalten blieb. Hinsichtlich der Ausstattung ist die spätbarocke, etwa 2,50 m hohe Altarwand mit einem plastischen Kruzifix und von einem gleichfalls vollplastischen kelchtragenden Engel geprägt. Von der älteren Ausstattung blieb ein kelchförmiger mittelalterlicher Taufkessel, dessen Fuß fehlt, erhalten. Verschiedene Grabplatten der Patronatsfamilie und anderer Personenladen zum Verweilen und Bedenken der hier Verewigten.
Terminabstimmung zur Besichtigung über Raymond Dequin, Telefon 039324 / 81398