Am Nordrand des Dorfes gelegen, ist sie über den Friedhof zu erreichen und präsentiert sich alsvierteiliger Bau mit dem Westwerk in der Breite des Langhauses, einem eingezogenen Chor mit apsidialem Schluss. Der Westquerturm besitzt als Erdgeschossschluss eine Findlingsquertonne, die ursprüngliche große rundbogige Öffnung zwischen Turm und Langhaus ist zugemauert. Das Westportal wurde 1860 in den Turm eingebrochen, im gleichen Zusammenhang wurden die Südtür des Langhauses, die Pfarrtür in der südlichen Chorwand und das Apsisfenster aus der romanischen Bauzeit der Kirche verschlossen. Vom Inventar scheint die barocke Kanzel aus dem Jahr 1720 erwähnenswert, sie wurde im 19. Jahrhundert braun überstrichen. Im Altmärkischen Museum zu Stendal wird ein Grävenitzer Altarschrein aufbewahrt, der neben einer Mondsichelmadonna zehn Schnitzfiguren in erneuerter Fassung zeigt.
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