Es handelt sich um ein zweiteiliges Bauwerk bestehend aus Schiff und leicht eingezogenem rechteckigen Chor ohne Apsis. Der Bau erfolgte wohl in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Aus dieser Zeit stammen wahrscheinlich die beiden spitzbogigen Fenster auf der Ostseite. Am Anfang des 18. Jahrhunderts ist über dem Westteil ein quadratischer Fachwerkturm errichtet, der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts restauriert worden ist. Das Kronendach über dem Schiff ist mit Biberschwänzen, der Chorals Doppeldach und der Turmhelm mit Schablonenschiefer gedeckt. Unter der Traufe der Südseite ist am Schiff noch ein 40 cm breites Putzfries mit eingeritztem und gemaltem geometrischem Bandmuster in rot und weiß zu sehen. Auf dem alten Fugenverstrich ist stellenweise noch die Fugenritzung in Form von Doppellinien zu erkennen. Schiff und Chor haben flache Decken mit axtbehauenen Balken, sie sind durch einen Triumphbogen getrennt, der nachträglich (erste Hälfte des 19. Jahrhunderts) flachbogig erweitert worden ist, ursprünglich aber spitzbogig gewesen zu sein scheint. Auf der Nordseite befindet sich das vermauerte Rundbogenportal. Zwischen den Ostfenstern ist im Putz ein Weihekreuzangebracht. Der Schnitzaltar um 1450/60 zeigt im Mittelschrein die Madonna mit Petrus und Margarete vor Goldgrund, in den Flügeln sind die zwölf Apostel in zwei Reihen zu sehen.
Terminabstimmung zur Besichtigung über
Familie Lange, Grünenwulsch Nr. 3A
Familie Projahn, Grünenwulsch Nr. 8